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	<title>PERFACT 3.0</title>
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	<description>Geschäftschancen &#124; Personalentwicklung &#124; Nachhaltigkeit</description>
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	<title>PERFACT 3.0</title>
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		<title>Greenwashen oder wirklich etwas tun</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin-perfact]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2023 08:25:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie beginnt ein Unternehmen, grüner zu werden? Kommt nach dem Datenschutz- nun der Klimabeauftragte? ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie beginnt ein Unternehmen, grüner zu werden? Kommt nach dem Datenschutz- nun der Klimabeauftragte? Christoph Stieg berät Unternehmen auf dem Weg in die Nachhaltigkeit</p>
<p>«Bin nicht erreichbar – Fokus auf Weiterbildung im Bereich ESG Consulting / Sustainability Management» – so wurde die Interviewanfrage via Abwesenheitsmeldung beantwortet. Christoh Stieg meint es also ernst, wenn er sagt, dass er mit seinem Beratungsunternehmen vermehrt Kunden gewinnen möchte, die grüner werden wollen. Stieg pendelt oft zwischen Wien und Liechtenstein – stets per Zug. Mit einem ESG-Beratungsangebot will er anderen Firmen helfen, weniger klimaschädlich zu werden.</p>
<p><strong>Herr Stieg, warum bieten Sie Unternehmen ein Paket, wie sich diese Greenwashen können? </strong><br />
Danke für die Provokation, diese ist gut, weil unerlässlich ist, dass wir ernsthaft an der Wirkung arbeiten. Schliesslich geht es um alles. Tatsächlich ist Greenwashing sicher verbreitet und wird möglicherweise noch zunehmen. Wir helfen Unternehmen dabei, auch jenen, die bisher mehr Schein als Sein in der Nachhaltigkeit gezeigt haben, einen tatsächlich nachhaltigen Weg einzuschlagen. Das machen wir ganz pragmatisch, ohne Zeigefinger und ohne Mission.</p>
<p><strong>Wie kann eine Firma beginnen, klimaneutral zu werden? </strong><br />
Empfehlenswert ist es, als erstes die Ausgangssituation im Unternehmen zu analysieren und zu bewerten. Unsere automatisierte, kompakte Befragung, der ESG-Radar mit Potenzialindex, ist dabei ein Werkzeug. Die Erkenntnisse dienen als Grundlage, Handlungsfelder abzuleiten und Massnahmen zu definieren. Quickwins lassen sich sehr schnell und in der Regel mit wenig Aufwand realisieren.</p>
<p><strong>Wie hoch ist die Nachfrage nach dem neuen ESG-Beratungsangebot?</strong><br />
Die Nachfrage steigt. Unternehmen, die heute schon verpflichtet sind, brauchen unsere Dienstleistung, um die Anforderungen leichter, schneller und sicherer zu erreichen. Unternehmen, die noch nicht verpflichtet sind, werden zwar auf das Thema aufmerksam, fragen die Beratung aber noch kaum nach. Dabei empfehlen wir gerade den noch nicht betroffenen Unternehmen und Organisationen, sich jetzt damit zu beschäftigen. Jetzt lassen sich aus der Transformation Chancen und Wettbewerbsvorteile realisieren. Das ist in der Zukunft, wenn der Druck durch Gesetze oder durch Kunden steigt, viel schwieriger. Es ist angebracht, jetzt zu agieren, statt später unter grossem Zeit- und Kostendruck zu reagieren.</p>
<p><strong>Ihre Firma hat auf Gruppenebene über 300 Mitarbeitende und 15 Standorte. Operiert sie klimaneutral? Sitzt nie jemand im Flugzeug? </strong><br />
Vorweg: Auch für uns ist die Nachhaltigkeit eine Reise, die wir 2016 begonnen haben und auf der wir uns mit Überzeugung und grossen Schritten vorwärtsbewegen. Wir haben ein starkes Go-Green- und ESG-Programm. Dazu zählen ein Code of Conduct, strategische Grundsätze, mit denen wir auf ausgewählte Sustainable Development Goals der UNO einzahlen. Wir sind zertifiziert klimapositiv durch Vermeidung, Reduktion und Kompensation. Wir fahren die meisten Strecken mit der Bahn. Ich selbst lebe in Wien, meine regelmässige Anreise ins Land erfolgt konsequent mit der Östereichischen Bundesbahn und ich habe meist mein Fahrrad mit dabei.</p>
<p><strong>Was halten Sie von Zertifikaten, mit denen man die positive Klimabilanz kaufen kann?</strong><br />
Danke für die erneute Provokation – sie trifft ins Schwarze. Wer meint, einfach weiterzumachen wie bisher aber dazu beizutragen, dass viele Bäume gepflanzt werden, der tut tatsächlich wenig. Zu wenig für den Klimaschutz. Die Möglichkeit der Kompensation ist kein Freibrief für Emissionen. Das ist auch gesetzlich verankert bzw. wird zunehmend durch CO2-Abgaben gesteuert. Bevor kompensiert wird, muss alles daran gesetzt werden zu vermeiden und zu reduzieren. Erst, was dann noch übrigbleibt, darf und soll kompensiert werden. Wir kompensieren die heute noch unvermeidlichen Emissionen zu 200 Prozent, weil wir doppelt beitragen wollen.</p>
<p><strong>Können Sie uns Beispiele nennen von vorbildlichen Firmen? Was machen diese richtig oder besser? </strong><br />
Im Land ist Hilti ein Vorbild. Hilti wird nächstes Jahr klimaneutral sein, hat die Kreislaufwirtschaft messbar gemacht und investiert mit der Hilti Foundation Millionen Franken in soziale Projekte. Bei fritz kola gehen die Flaschen konsequent und ausnahmslos den Glas-Mehrweg. Mirco Wiegert, Gründer und Eigentümer des weiterhin stark wachsenden Limonaden-Spezialisten kümmert sich persönlich darum, und welchen Umwelt- und Arbeits-Bedingungen die Rohstoffe seiner Produkte angebaut werden. Die Menu and More AG, ein Anbieter in der Kinder- und Jugendverpflegung aus Zürich zeigt eindrücklich, wie eine Firma mit 58 Mitarbeitenden Nachhaltigkeit umsetzt und dafür mit einem Award anerkannt wird. Der steigende Bio-Anteil der regionalen Rohstoffe beträgt aktuell 24 Prozent, die bezogene Energie stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen.</p>
<p><strong>Braucht jede Firma nebst dem Datenschutzbeauftragten nun auch einen Klimaschutzbeauftragten? </strong><br />
Einfache Antwort: Ja. Aber, viel wichtiger, als eine beauftragte Person bzw. eine entsprechende Stelle, ist, dass das Thema im Unternehmen organisatorisch verankert ist. Dabei braucht die Nachhaltigkeit eine Verankerung in der Unternehmensführung. Die Ziele, eine Strategie und Handlungsempfehlungen bzw. Nogo’s müssen klar definiert und Verantwortlichkeiten geklärt sein. Für grosse Unternehmen schreibt die Regulatorik der EU eine solche Verankerung im Vorstand bzw. der Geschäftsführung vor.</p>
<section class="article-additional-infos"></section>
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		<title>Das Klima am Gipfel. Und die Lieferketten. Und die Geschäftschancen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin-perfact]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Mar 2023 08:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie weit ist bei euch der Dialog mit den Lieferanten fortgeschritten?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wien, 30. / 31. März 2023<br />
Der 3. Austrian Sustainability Summit zeigt die Green Transformation Roadmap der österreichischen Unternehmenslandschaft entsprechend der ESG Kriterien auf. Das Who is Who auf diesem Feld, sowie Wissenschaft und Praxis sprechen über die strategische Umwälzung des Business für nachvollziehbar gelebte Nachhaltigkeit mit Fokus auf Erfüllung politischer/regulatorischer Kriterien.</p>
<p>Die beiden vorangegangenen Veranstaltungen in Mitten der damals beschränkten Möglichkeiten waren ein großer Erfolg. Die Vorträge, Panels und Workshops/ Round Tables sind inspirierend und halten eine Menge Best Practices bereit.</p>
<p>Es freut uns sehr, dass wir dieses Mal sowohl teilnehmend als auch mitwirkend dabei sind. Neben einer spannenden Panel-Diskussion werden wir einen Round Table als Supply Chain Challenge gestalten, um Lösungen zu finden, den Vorgaben für ökosoziale Kriterien zu erfüllen.</p>
<p>Wie weit ist bei euch der Dialog mit den Lieferanten fortgeschritten?<br />
Wie gut gelingt es, hier eine konstruktive Vorgehensweise zu entwickeln und das Thema gemeinsam anzupacken?</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>«Gutes Consulting braucht klare Ziele»</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin-perfact]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Mar 2023 21:27:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 30 Jahren ist der Wiener Christoph Stieg in der Consultingbranche tätig. 2020 eröffnete er eine Niederlassung in Ruggell. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 30 Jahren ist der Wiener Christoph Stieg (47) in der Consultingbranche tätig. 2020 eröffnete er eine eigene Niederlassung in Ruggell.</p>
<p><strong>Herr Stieg, Sie gründeten 1992 in Wien «perfect training», heute heisst Ihr Unternehmen «Perfact Consulting». Was verbirgt sich hinter dem Namen?</strong><br />
Christoph Stieg: Das Wort «Fact» steht für Fakten. Mir war bereits bei der Gründung wichtig, dass wir den Fokus auf messbare Ergebnisse legen und uns so von anderen Unternehmen abheben, welche im Bereich Consulting sowie Personal- und Organisationsentwicklung tätig sind. Diese Fokussierung auf Fakten soll mit dem Kunstwort «Per-Fact» deutlich gemacht werden.</p>
<p><strong>Sie bezeichnen sich als «Full Service-Partner für wirksame Personalentwicklung». Was heisst das konkret bzw. woraus besteht Ihr Kerngeschäft?</strong><br />
Einfach gesagt helfen wir den Menschen in Unternehmen, insbesondere Führungs- und Verkaufskräften, dass sie ihre Ziele leichter, sicherer und freudvoller erreichen können. Dafür profitieren unsere Kunden von einer ­effizienten Organisationsentwicklung, von der Beratung zur Lernkultur und Agilität im Unternehmen sowie von ­effektiver Personalentwicklung, Schulung und Training – analog/vor Ort und gleichermassen online/remote oder voll digital mit eLearning.</p>
<p><strong>Was macht gutes Consulting aus?</strong><br />
Als Erstes braucht es klare Ziele und wir als Berater müssen genau darauf achten, wo das grösste Veränderungsmoment ist, um diese Ziele zu erreichen. Zentral ist zudem, dass wir bei der ­anschliessenden Umsetzung ehrgeizig und ambitiös sind. Wir geben den Menschen Instrumente an die Hand, mit ­denen sie das gesteckte Ziel leicht erreichen. Gleichzeitig müssen wir fordern, dass etwas besser als bisher gemacht wird. Natürlich immer mit der gebührenden Wertschätzung der Personen und bisheriger Erfolge.</p>
<p><strong>Was begeistert Sie an Ihrem Beruf?</strong><br />
Die Veränderungsfähigkeit des Menschen – dass er morgen etwas anderes machen kann als heute. Das schliesst den beruflichen Kontext genauso ein wie den sozialen, ökologischen oder auch familiären Bereich. Mich begeistert auch, Menschen von dieser Absicht, etwas ändern zu wollen, hin zur Tat zu begleiten.</p>
<p><strong>Wie lange dauert es, bis Ihre ­Kunden ins «Tun» kommen?</strong><br />
Geht es um kleine Veränderungen, bedarf es vielleicht nur einem Fingerschnipsen. Denn schlussendlich muss man es ja einfach nur tun. Bei grösseren Veränderungsprozessen sind indes zahlreiche kleinere Elemente in die Überlegungen miteinzubeziehen. Hier muss mit einer Projektdauer von mindestens einem halben Jahr gerechnet werden. Vielfach begleiten wir unsere Kunden z. B. zunächst für ein Jahr und bauen zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf dieser Begleitung auf. Daraus ergeben sich nicht selten jahrelange fruchtbare Zusammenarbeiten.</p>
<p><strong>Wer zählt zu Ihren Kunden?</strong><br />
Um Kunden z. B. beginnend mit R zu nennen sind dies Raiffeisen, Red Bull, Ricoh oder Rail Cargo. Was die Branchen betrifft, sind wir sehr breit aufgestellt. Die meisten unserer Kunden sind inhabergeführte Unternehmen oder auch Genossenschaften.</p>
<p><strong>Seit 2020 haben Sie auch eine ­Niederlassung in Liechtenstein. Wie kam es dazu?<br />
</strong>Wir betreuen schon seit Längerem immer wieder Kunden aus der Region. Beispielsweise besteht seit mehreren Jahren eine Zusammenarbeit mit der Firma Huber Juwelier in Vaduz, aber auch für Helvetia Versicherungen oder die Hilti AG haben wir bereits Projekte durchgeführt. Gerne möchte ich eine Vorort-Präsenz bieten. Ich bin überzeugt davon, dass unser Messbarkeitsanspruch samt der Möglichkeit<br />
einer erfolgsorientierten Honorierung gerade hier in der Region von Unternehmern sehr geschätzt wird.</p>
<p><strong>Ihnen ist ökologisches und soziales Engagement ein Anliegen. Wieso?</strong><br />
Aus Überzeugung. Denn wenn Wirtschaften uns und unserem Lebensumfeld gut tun soll, dann muss es in einem sozialem und ökologischem Kontext passieren. Ist das nicht der Fall, leiden – meist an einem anderen Ort – Menschen, Tiere oder die Umwelt darunter. Ich bin fest davon überzeugt, dass jedes Unternehmen sozial, ökologisch und ökonomisch agieren kann. Nur dann ist es nachhaltig.</p>
<p><strong>Ihnen liegt ökologisches und soziales Engagement am Herzen. Inwiefern schlägt sich dies in Ihrer Beratertätigkeit nieder? </strong><br />
Es gab die Überlegung, ein entsprechendes Angebot in unser Portfolio aufzunehmen. Aber dann hätten wir uns komplett neu ausrichten müssen. Daher gehe ich mit gutem Beispiel voran und möchte jedem, der es will, als inspirierender Unternehmer zur Verfügung stehen. Ich bin aber nicht als Missionar unterwegs und verlange für diesen Austausch auch kein Honorar. Es ist vielmehr meine Überzeugung, die ich hier gerne teilen will.</p>
<p><strong>Pendeln Sie aus ökologischen Überlegungen jeweils mit dem Zug von Wien nach Liechtenstein und nicht per Auto oder Flugzeug?</strong><br />
Richtig. Ich fahre aus Überzeugung mit der Bahn, auch da es für mich viel effizienter ist als etwa Fliegen. Im Zug kann ich von der ersten Minute an arbeiten.</p>
<p><strong>Inhaltlich fokussieren Sie bei Ihrer Arbeit derzeit unter anderem auf Teambuilding im Lockdown. Wie funktioniert dies in Zeiten von Zoom-Meetings und brachliegendem persönlichem Austausch?</strong><br />
Gut, dass Sie diese Frage stellen. Denn in der Tat: Teilweise haben Teams stark unter der aktuellen Situation gelitten. Zunächst waren viele Führungskräfte von der neuen Situation begeistert, denn sie erlebten alles plötzlich als viel effizienter. War zum Beispiel ein Online-Meeting beendet, konnte sogleich das nächste beginnen. Ich habe das beobachtet und war etwas beunruhigt und dachte mir: Wie wird das weitergehen? Im vergangenen Herbst sahen die Rückmeldungen dann schon anders aus: Führungskräfte äusserten plötzlich Zweifel. Sie waren sich nicht mehr sicher, ob ihre Botschaften bei den Mitarbeitern ankommen und wussten kaum mehr, wie es den Kollegen im Home­office wirklich geht. Um dem entgegenzuwirken, sind oftmals einfache Kommunikationselemente von entscheidender Bedeutung. Indem man etwa darüber spricht, was den Einzelnen gerade frustriert oder sich gegenseitig Mut zuspricht und sich motiviert, kann Abhilfe geschaffen werden.</p>
<p><strong>Wie erleben Sie von Ihnen betreute Teams nach über einem Jahr Pandemie? </strong><br />
Einige Teams sind sicherlich sehr angeschlagen. Einzelne Führungskräfte berichten, dass sie das Gefühl haben, manche Teammitglieder «verloren» zu haben. Aus meiner Sicht ist es jedenfalls möglich, jedes Team, etwa mit den genannten Mitteln, wieder zu reaktivieren.</p>
<p><strong>Kommen wir zu den etwas persönlicheren Fragen: Wie und wo tanken Sie Kraft für Ihren beruflichen Alltag?</strong><br />
So gut wie immer in der Natur und mit meiner Familie. Egal ob beim Sport oder einfach dem gemeinsamen Sitzen an der Sonne: Ich bin sehr gerne in der Natur. So kann ich mich an einem blühenden Baum oder an einer verschneiten Tanne sehr erfreuen. Sehr wichtig ist es mir natürlich auch, Zeit mit meiner Partnerin und meinen beiden Töchtern zu verbringen.</p>
<p><strong>Worauf legen Sie privat wert? </strong><br />
Vor einigen Jahren wurde mir bewusst, dass ich jenen Menschen, mit denen ich gerne Zeit verbringe, meine volle Aufmerksamkeit schenken möchte. Früher war ich ein sehr getriebener Mensch, der sich selbst sehr unter Druck gesetzt hat. Durch meine Kinder habe ich gelernt, wie attraktiv es ist, sich jemandem wirklich und mit voller Energie zu widmen.</p>
<p><strong>Welches Ziel möchten Sie noch erreichen?</strong><br />
Mit meiner Unternehmensgruppe möchte ich im deutschsprachigen Raum der erste Ansprechpartner für ­inhabergeführte Unternehmen sein, wenn es darum geht, sie dabei zu unterstützen, ihre ehrgeizigen Ziele zu erreichen.</p>
<p><strong>Zu guter Letzt: Sie arbeiten und leben in der Millionenstadt Wien. Was gefällt Ihnen am kleinen Liechtenstein?</strong><br />
Besonders gut gefällt mir die Landschaft mit ihrer Weite, dem Rhein und den gefälligen Bergen und der offene und konstruktive Austausch. Ich erlebe eine hohe Gesprächsqualität, weil man sich wertschätzt und Interesse hat am Gegenüber. Manchmal fehlt mir das in Wien.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was ist die Haltung (m)einer Bank?</title>
		<link>https://perfact.netpulse.li/was-ist-die-haltung-meiner-bank/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin-perfact]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2023 21:07:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[So tragen Banken dazu bei, dass Wirtschaften nachhaltig wird und Nachhaltigkeit auch wirtschaftlich ist.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Finanzinstitut entwickeln sich Banken von klassischen Finanzdienstleistern hin zu Unternehmen, die Werte und Anforderungen aller Stakeholder berücksichtigen. So tragen Banken dazu bei, dass Wirtschaften nachhaltig wird und Nachhaltigkeit auch wirtschaftlich ist. Text: Benjamin Biedermann</p>
<p>Beim nachhaltigen Banking werden die Geschäftstätigkeit und internen Abläufe so ausgerichtet, dass ihre negativen Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt verringert oder eliminiert werden.</p>
<p>Die Bank als nachhaltiges Unternehmen In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Sieht sich die Bank als Plattform – und somit als bloßen Anbieter und Vermittler von Finanzprodukten – oder übernimmt sie selbst als Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung?<br />
Heutzutage ist es wichtig, die Haltung und die Nachhaltigkeitsstrategie der Bank zu definieren. Die Bank zeigt mit ihrer Haltung auf, wo und wie sie sich in Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen positioniert. Ganz praktisch heißt das zum Beispiel: Wie löst die Bank Mobilitätsthemen, insbesondere: Wie können Flugreisen reduziert werden? Mit welchen Maßnahmen kann der Energieverbrauch verringert werden? Wie gelingt es der Bank, Mitarbeiter zu halten und Diversität zu fördern? Welcher Kaffee wird eingekauft, der Mitarbeitenden und Kunden serviert wird?</p>
<p>Die Bank als ESG-Chancen-Berater Banken sind in der Finanzierungs- und Anlage-Beratung wichtige Impulsgeber. Dabei stellt die Beratung selbst einen wichtigen Mehrwert für Kunden dar, da Banken zunehmend über wertvolle Daten und Erfahrungswerte verfügen, die die ESG-Risiken einschätzbar machen. Der Kundenberatung kommt deshalb eine entscheidende Rolle zu: Sie trägt die Haltung der Bank nach außen. Es ist deshalb empfehlenswert, ein chancenorientiertes und auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Beratungskonzept zu entwickeln. Diese Weiterentwicklung der Beratung erfordert ein spezi&#8220;sches Training, damit die Mitarbeiter kompetent auftreten. Eine solche Beratung ist für die Banken meist (noch) kein <span style="font-weight: 400;">Geschäftsmodell</span>, weshalb sich die meisten Institute auf die Erfüllung der regulatorischen <span style="font-weight: 400;">Vorschriften</span> konzentrieren. Banken, die hier eine Vorreiterrolle einnehmen, sind sicher die Pro&#8220;teure von morgen und nutzen vorhandene Chancen.</p>
<p>Mit der Integration von Nachhaltigkeitskriterien in die Geschäftstätigkeit und Produktpalette agiert die Bank als Multiplikator der ökosozialen Transformation. Insbesondere die jüngere Generation fordert von Banken eine Beteiligung an einer nachhaltigen Wirtschaft und Gesellschaft. Dieser Weg muss als ganzheitlicher Ansatz verstanden und umgesetzt werden. Dabei ist das Commitment der Eigentümerschaft und des Vorstandes essenziell. Nur so wird Nachhaltigkeit zur gelebten „DNA“ der Bank – das ist unser Verständnis von Haltung.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Für uns Konsumenten meist im Verborgenen &#8230; Produkte backstage: die Lieferketten.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin-perfact]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2023 20:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle Produkte, die wir täglich kaufen haben eine kürzere oder meist lääääängere Lieferkette.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für uns Konsumenten meist im Verborgenen &#8230; Produkte backstage: die Lieferketten.</p>
<p>Alle Produkte, die wir täglich kaufen haben eine kürzere oder meist lääääängere Lieferkette.</p>
<p>Umwelt, Soziales und Governance (ESG) sind in der heutigen Wirtschaftswelt allgegenwärtig. Unternehmen und Einzelpersonen sind sich der Auswirkungen, die ihre Handlungen auf die Umwelt und die Menschen haben können, bewusst. Deshalb ist es wichtig (und teils reguliert &#8230; deutsches LieferKettenSorgfaltsPflichtenGesetz), dass Unternehmen bei der Führung ihrer Kunden- und Lieferantenbeziehungen auf ESG-Standards achten. Eh klar.</p>
<p>Mich interessiert deine Meinung und auch den Stand der Dinge:<br />
&#8211; Wie gut werden ESG-Kriterien in der Liefer-/Wertschöpfungskette bereits berücksichtigt?<br />
&#8211; Welche Erfahrungswerte gibt es, im Dialog mit den Lieferanten?<br />
&#8211; Wie hilft dein Unternehmen den Kunden, um ESG konform mit den Produkten umzugehen?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fachkräftmangel? Arbeitskräftemangel!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin-perfact]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 08:22:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Lieferkette hat funktioniert, die Croissants sind da. bloß wird sie keiner essen, weil niemand da ist, der sie verkauft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fachkräftmangel? Arbeitskräftemangel! Das Bistrot am Zug ist geschlossen, weil kein Personal. Es wurde kein Mensch dafür gefunden oder keiner, der hier arbeiten will.<br />
Die Lieferkette hat funktioniert, die Croissants sind da. bloß wird sie keiner essen, weil niemand da ist, der sie verkauft.<br />
Ist das normal? Sind das nur Luxusprobpleme oder doch der Indikator für nachhaltig große und zunehmende Herausforderungen?<br />
Klar, kann man mit Employer Brandung, Gehalt und anderen Parametern Einfluss nehmen, aber ist das &#8222;im Großen&#8220; die Lösung?<br />
Es ist ein weiteres lebensnahes Beispiel dafür, dass wir einen gemeinsamen weitergedachten Ansatz brauchen, um ESG Kriterien und SDGs global zu erzielen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mitarbeitende finden, gewinnen, zurückgewinnen(?)</title>
		<link>https://perfact.netpulse.li/mitarbeitende-finden-gewinnen-zurueckgewinnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin-perfact]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2023 21:15:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei der Suche nach neuen Arbeitskräften und bei der Frage der Fluktuation bekommt ESG eine besondere Bedeutung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitarbeitende finden, gewinnen, zurückgewinnen(?) und binden mit ernsthafter Nachhaltigkeits-Strategie. Ja, das ist möglich.</p>
<p>Bei der Suche nach neuen Arbeitskräften und bei der Frage der Fluktuation bekommt ESG eine besondere Bedeutung.<br />
Gerade kürzlich hat mit der Geschäftsführer eines renommierten Lebensmittel-Unternehmens erzählt, dass er zwei geschätzte fachlich ausgezeichnete Mitarbeitende, eine Dame und einen Herren, verloren hat. Die beiden sagten unisono, dass sie schon sehen und anerkennen, dass das Unternehmen jetzt Schritte Richtung Nachhaltigkeit setzt, aber dass sie den Eindruck haben, es wäre (a) nicht schnell geht (b) zu wenig weitreichend und (c) die Strategie wäre nicht klar genug.</p>
<p>Durch die Förderung der ESG-Transformation können Unternehmen mehr qualifizierte Fachkräfte anziehen, die vom Sinn und dem Wunsch motiviert sind, für Organisationen zu arbeiten, die Nachhaltigkeit priorisieren. Dies kann zu verbesserten finanziellen Leistungen und einer stärkeren Reputation führen, was wiederum dazu beträgt, Menschen zu binden und weitere Top-Talente anzuziehen.</p>
<p>Wenn Du mehr über ESG in Verbindung mit Personalarbeit erfahren möchtest, oder wie du starten kannst, dann schreib mir eine Nachricht über LinkedIn oder eine eMail an mich <a href="mailto:christoph.stieg@perfactconsulting.com" data-attribute-index="5">christoph.stieg@perfactconsulting.com</a></p>
<section class="article-additional-infos"></section>
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